Freisinger Volksfest, S-Bahnen und andere Pannen

Das jährliche Volksfest in Freisingen war auch dieses Jahr wieder gut besucht. Nachdem eine gute Grundlage geschaffen wurde (Grillen bei Andre), ging es dann los - erste Anlaufstation war das Kamelrennen. Ich lag gleich zu Anfang eine halbe Strecke voraus und es Bedarf nur noch eines Katzensprungs bis ins Ziel, doch es sollte ein Anderer gewinnen.
Egal, weiter gings zu der Schiessbude. Lustig wars und einige wurden nass, aufgrund meiner präzisen Schüße mit dem Gewehr. Zwischenzeitlich wurden noch ein paar Bettler weggeschickt! Nun fangen die schon mit 12 Jahren an, einen um Geld anzupumpen, damit die schießen können. Früher war halt alles besser, da hatte die Jugend noch Respekt vor älteren Personen.
Dann das vorläufige Highlight - Festzelt. Ne Mass für 5.20€ und jede Menge gut gelaunter Menschen, die auf den Bänken stehend, Luftgitarre in perfektion spielten. Die ein oder andere Mass spielte dabei wohl eine Rolle.
Leere S-BahnIrgendwann ging es dann nach Hause. S-Bahn stand bereit. Wir rein. Licht geht aus und die S-Bahn fährt aufs Abstellgleis. Richtig lustig nach so einigen Mass. Da nicht jeder so tief ins Glas geschaut hat wie ich, blieb die Freude recht einseitig. Noch ein paar Fotos geschossen und dann kam auch schon der Lokführer. Auf die Frage, wer hier kein Deutsch könne, meldete ich mich brav. Scheinbar stand auf der S-Bahn “Nicht einsteigen”. Naja, wie gesagt ich konnte kein Deutsch und der Lokführer auch nicht, der war nämlich Sachse. “Hündert Äurö büdde, vön jedöhm”, war dann die nächste Aussage die mich zu einem nicht Enden wollenden Lachkrampf zwang. Scheinbar hatte er nun eingesehen, dass bei mir nichts zu holen sei und fuhr mich brav - in meiner Privatbahn - zurück zum Gleis. Wie einst der Papst wurde ich dort begrüßt. Ein neuer Star war geboren.
Scheinbar hat jedoch nicht jeder meinen neuen Status realisiert und so musste ich mich, beim warten auf die nächste S-Bahn mit ein paar Jugendlichen streiten, die mich für genauso Alt hielten, wie sie es denn seien. Nach der Aussage “Hör ma zu jah, ich könnt dein Vadda sein” war dann auch endlich Schluss und ich une meine bessere Hälfte hatten endlich wieder Ruhe.
Dann gings auch endlich nach Hause, wo ich am nächsten Morgen feststellen musste, dass mir doch tatsächlich die Kopfschmerztabletten ausgegangen sind - der Wettereinbruch und die Migräne. Meine bessere Hälfte konnte mir jedoch aushelfen.
P.S. So ein paar saure Gurken am Mittag (3/4 Glas), sind schon ganz schön lecker.

4 Kommentare zu “Freisinger Volksfest, S-Bahnen und andere Pannen”

  1. panschi

    du bist doch wahnsinnig ;) supa geschichtn, pursche!

  2. Schnippelhuber

    Jo mei, auf der Alm da gibts ka Sünd….

    Pfirti…

    Die ham se nich mehr alle die Bayern - und die Sachsen passen da gut rein. Wir hier im Norden würden keinen von denen in unsere Bahn lassen - schon garnicht als Lokführer. :-)

  3. Padinho

    Och, war doch ganz lustig, da muss man doch nicht schimpfen :)

  4. Padinho erforscht die Welt » Blog Archive » Rock ab in Freising

    […] Der Bericht vom Freisinger Volksfest ist zwar schon Ewigkeiten her, dennoch möchte ich euch diesen absoluten genialen Luftgitarrenrocker nicht vorenthalten. Luftgitarre par excellence. Nach dem Motto Rock die Welt oder auch Rock Freisinger Volksfest. […]

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